Lars Wernecke

Sechs Welten

Sechs Welten
von Philippe Minyana
DEUTSCHSPRACHIGE ERSTAUFFÜHRUNG
Renaissance-Theater, Berlin, 2000

Inszenierung: Lars Wernecke
Ausstattung: Gabriele Keuneke
Kos / Tita: Birge Schade
Elisabeth / Latifa: Anna Böttcher
Arlette / Suzelle: Nele Müller-Stoeven

 

 




Auszug aus der Kritik der Zeitung Die Welt 25.1.00:

Ein Abend der großen Intensität entstand mit diesem Stück von Philippe Minyana, das Lars Wernecke im Studio des Renaissance-Theaters als deutsche Erstaufführung inszenierte. … Die drei jungen Schauspielerinnen und ihr Regisseur bestehen das Wagnis eines solchen Monologabends mit gründlicher Arbeit am Detail. … Das waren starke Talentproben.

Auszug aus der Kritik der Berliner Zeitung 25.1.00:

… Die Figuren bleiben in ihrem Leid allein. Der Regisseur Lars Wernecke zeigt die Aushöhlung als einen irreversiblen Vorgang. … Die Akteurinnen, die sich mit dem Regisseur zur Truppe „project 4“ zusammengeschlossen haben, zeigen in einer großen Verdichtung der Empfindungen, dass zu viel in ihnen zerbrochen ist, um noch gegen die Zumutungen des Lebens angehen zu können. Am Ende eines jeden Monologs breitet sich eine apathische Lähmung aus. Aus der Hölle von Sochaux gibt es keinen Ausweg.

Auszug aus der Kritik der taz 27.1.00

... Unter dem Titel „Sechs Welten“ inszeniert der Regisseur Lars Wernecke die deutsche Erstaufführung auf der Studio-Bühne des Renaissance-Theaters; eine kleine, schlichte Produktion, die sich ganz auf die Darstellerinnen konzentriert. ... Jeder Monolog erzählt eine eigene Körpergeschichte, entfaltet eine mimische und stimmliche Landkarte, auf der das Publikum sich auch jenseits des Textes zurechtfände. ...