Lars Wernecke

Orfeo ed Euridice

Orfeo ed Euridice
Oper von Christoph Willibald Gluck
Audimax der Universität Potsdam, 2001

Musikalische Leitung: Kristian Commichau
Inszenierung: Lars Wernecke
Bühnenbild: Monika Gora
Kostüme: Andrea Hoppen
Orfeo: Martin Wölfel
Euridice: Hedwig Westhoff-Düppmann
Amor: Ulrike Barth
Campus Cantabile, Sinfonietta Potsdam
 






Auszug aus der Kritik der MAZ 4.7.01:

… Dass wir es bei Glucks Reformoper nicht mehr mit entrückten Typen, sondern mit gefühlsbegabten menschlichen Wesen zu tun haben, betont auch die ins Jetzt übertragene Inszenierung Lars Werneckes: In gutbürgerlichem Habit (Kostüme: Andrea Hoppen) zeigt sich die Personnage in einem rundum offenen Guckkasten (Bühne: Monika Gora), der sich – mal hell, mal höllenrot ausgeleuchtet – ebenso gut als Festparkett wie als Totenreich verwenden lässt. … Es entpuppte sich das Abenteuer mit „Orfeo ed Euridice“ als kapitaler Campus-Hit: Über rund 1700 Zuhörer konnte sich das Ensemble freuen. Und die bedachten am Ende ausnahmslos alle Beteiligten mit stehenden Ovationen. Fürwahr, ein lieto fine, ein glücklicher Ausklang für eine respektable Anstrengung.

Auszug aus der Kritik der PNN 2.7.01:

Bei Wernecke steht Euridice nicht leibhaftig auf, sondern sie lebt in Orfeos Liebe weiter. Und schon richtet Amor seinen Pfeil auf irgendeine Frau im Auditorium. Wer weiß wie lange Orfeos Liebe anhält? Lars Wernecke fand eine plausible Lesart. Nichts wird forciert, nichts schwappt über, es wird einfach - aber nicht vereinfacht - ganz natürlich agiert. … Eine Respekt gebietende Aufführung, die von den Premierengästen überaus herzlich gefeiert wurde.

Auszug aus der Kritik der Potsdamer Universitätszeitung 07/01:

Es war eine glänzende Aufführung, die von den Jubiläumsgästen der Universität begeistert aufgenommen wurde. Die Oper erzählt von der Macht der Musik sogar über die Furien der Unterwelt. Und die Zuschauer spürten, wie das Werk auch heute noch in seinen Bann zieht.