Lars Wernecke

Mögliche Begegnung

Mögliche Begegnung
von Paul Barz
Nikolaisaal Potsdam, 2005 / 2007

Musikalische Leitung: Kristian Commichau
Inszenierung: Lars Wernecke
Ausstattung: Anja Laterne
Händel: Ingo Brosch
Bach: Julius Griesenberg
Schmidt: Attila Borlan / Andreas Stadler
Campu
s Cantabile, Sinfonietta Potsdam

 

 
Auszug aus der Kritik der Potsdamer Neueste Nachrichten 4.2.2005:

… Komödienschreiber Paul Barz gibt mit seiner hypothetischen Story jedweden Mimen ein witzgewaltiges Spielmaterial an die Hand. Nun weiß es der phantasiebegabte Regisseur Lars Wernecke für eine temporeiche Inszenierung im Nikolaisaal zu nutzen. … Berstend vor Temperament zeigt sich Ingo Brosch als „charmantes Ungeheuer“ alias Händel. Unwiderstehlich, wie er Teile aus seiner „Wassermusik“ gestenreich dirigiert oder mit Johann Sebastian zu den Klängen aus dessen 4. Brandenburgischen Konzert hinreißend witzig eine tanzkesse Sohle aufs Parkett legt. … Nach drei Stunden duzen sich die Komponisten, versichern sich einander ihres Genies, kehren in die Gruft zurück. Ihnen zu Ehren erklingt noch einmal Händels „Halleluja“ und Bachs „Dona nobis pacem“-Botschaft aus der h-Moll-Messe. Dann tobt der Beifall.

Auszug aus der Kritik der Potsdamer Universitätszeitung 4-6/05:

… Als sich beide zurück in ihre Gräber legen, der Diener die Deckel schließt, gilt die Begeisterung auch dem gesamten Ensemble. Eine gelungene Aufführung eines interessanten Experimentes. …