Lars Wernecke

Klamms Krieg

Klamms Krieg
von Kai Hensel
Gostner Hoftheater, Nürnberg, 2003

Inszenierung & Ausstattung: Lars Wernecke
Klamm: Thomas Witte

 
 



Auszug aus der Kritik der Nürnberger Nachrichten 15..10.2003:

… Schnell wird klar, dass sich das junge Publikum mitnichten auf die sichere Zuschauerseite zurückziehen kann. … In einem starken Monolog lässt Gostner Hofschauspieler Thomas Witte Klassenfeind Klamm sämtliche Register ziehen, um wie ein Schattenboxer gegen das eisige Schweigen anzukämpfen, das ihm entgegenschlägt. … Ein intensives Theater-Solo für Thomas Witte, unmittelbar und authentisch wie selten …

Auszug aus der Kritik der Abendzeitung 14.10.2003:

… Thomas Witte, Nürnbergs souveränster Allein-Akteur für jede Stimmungslage, spielt den Zyniker mit Lehrauftrag in allen Facetten scharfkantig. … In der Regie von Lars Wernecke kämpft Wittes Klamm verbissen um die Hoheit in dem Raum, den er für sein Reich hält - und wird nie zugeben, dass er verloren hat. Ein starkes Stück über den Ort, an dem bekanntlich fürs Leben gelernt wird.

Auszug aus der Kritik der Erlanger Nachrichten 11.2.2004:

Mal was anderes: Profi-Theater in der Schule. … Das Gymnasium Fridericianum hatte sich Thomas Witte vom Gostner Hoftheater aus Nürnberg geholt, der an einem Nachmittag vor den beiden Deutsch-Grundkursen der K12 Kai Hensels Ein-Mann-Stück "Klamms Krieg" präsentierte. … "Klamms Krieg" im Klassenzimmer: Zupackend, ungekünstelt, einfach "echt". Das passte.

Auszug aus Our View - Die Schülerjury zum Ju-gendtheaterfestival licht.blicke Nürnberg vom 14.10.2003

... Das ist exzellentes Jugendtheater, weil es so nah am täglichen Schülerleben ist, weil es an die Schulen kommt und beinahe nichts mit „Schillers Freiheitsbegriff“ und der Bedeutung der Natur bei Goethe zu tun hat. Die Sprache ist direkt, alltäglich, Schulvokabular, das Publikum wird mit einbezogen, direkt angesprochen, angeblafft, angeweint...