Lars Wernecke

Die Piraten von Penzance

Die Piraten von Penzance
Satirische Oper von Gilbert & Sullivan
DEUTSCHSPRACHIGE ERSTAUFFÜHRUNG DER NEUÜBERSETZUNG
Saalbau Neukölln, Berlin, 2005

Musikalische Leitung: Kristian Commichau
Inszenierung: Lars Wernecke
Bühnenbild: Monika Gora
Kostüme: Andrea Hoppen
Frederick: Matthias Vieweg
Piratenkönig: Ingo Brosch
Ruth: Eva Marlies Opitz
Mabel: Doerthe Maria Sandmann
Generalmajor: Peter Drescher
Samuel: Christian Bormann
Sergeant: Stephan Hellmann,
vocal-concertisten Berlin, Mecklenburger Kammersolisten

Fotos: simon










 


Auszug aus der Kritik der Märkischen Oderzeitung vom 19.10.2005:

Eine amüsante Rarität des Musiktheaters wird beschwingt aufgeführt und amüsiert gefeiert... Very british, very komisch, very musikalisch geht’s im Saalbau Neukölln zu. Ein Markenartikel britischen Musiktheaters wird unter der Schirmherrschaft des englischen Botschafters vergnügt belacht und stürmisch gefeiert...

Lars Wernecke inszeniert das frisch, fröhlich, frech und gekonnt und ebenso zügig flott wie Kristian Commichau dem kleinen Piratenorchester musikalisch Zucker gibt. Die allseits gute Laune auf musikalisch wie textlich geistvollem Niveau überträgt sich in dem kleinen, liebevoll renovierten Theater mit nicht minder geschmackvollem Restaurant schnell auf die rund dreihundert Zuschauer und entlädt sich in vergnügtem Applaus.

Auszug aus der Kritik der Zeitschrift Orpheus international 01-02/2006

Piraten und höhere Töchter, das passt nicht zusammen. In der Oper „Die Piraten von Penzance“ des englischen Duos Gilbert & Sullivan wird man eines Besseren belehrt. Zumal wenn das hübsche satirische Werk so nett zubereitet wird wie im Saalbau Neukölln. ... Lars Wernecke führt mit unaufdringlichem, nie klamottigem Humor Regie, Kristian Commichau dirigiert die Mecklenburger Kammersolisten federnd und mit tänzerischem Elan. Mit viel Sanges- und Spiellust ist das ganze Ensemble dabei. ... Last but not least - der klanglich bestens abgestimmte, szenisch wendige Chor beweist, dass er mit den Profis mithalten kann. Bitte mehr davon!

Auszug aus der Radiokritik des rbb-Kulturradios vom 15.10.2005

... Das Publikum ist sehr mitgegangen mit diesem bizarren Humor einer englischen Piratentruppe, die immer in Tränen ausbricht, wenn jemand sagt, er sei ein Waisenkind und ihn dann sofort vom gekaperten Schiff wieder freilässt, und mit diesen Polizisten, die es auch zu nichts bringen, die Ordnungshüter, die Angst vor den Piraten haben. Und diese ganz und gar unheroische und leicht bizarre Geschichte, die hat jetzt wunderbar funktioniert, weil der Humor angepasst wurde... Lars Wernecke hat das inszeniert. Es erinnert sehr stark an den ‚Fluch der Karibik’. Da ist ja in diesem Film auch sehr mit den Piratenmythen gespielt worden, dieser Piratenkönig sieht schon sehr aus wie Johnny Depp und er bewegt sich auch ganz ähnlich, so dass dieser Humor eine weitere Brechung erfährt.